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Der Abschied, der keiner war – Teil V
Irgendwann an diesem Tag saß ich zwischen den wenigen Dingen, die von meinem alten Leben noch übrig waren, und begriff zum ersten Mal wirklich, was passiert war. 52 Jahre passten plötzlich in ein paar Kisten und Taschen. Der Rest war verkauft, verschenkt oder längst entsorgt. Und trotzdem blieb keine Zeit, darüber nachzudenken — denn ich musste noch einmal zurück. Die Katzen holen. Was wie eine letzte kurze Fahrt wirkte, wurde am Ende der eigentliche Abschied. Nicht mit großen Worten oder Tränen, sondern zwischen verschreckten Tieren, offenen Türen, einem leeren Haus und dem Moment, in dem ich schließlich den Motor startete und einfach losfuhr.
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Der Abschied, der keiner war – Teil IV
In den letzten Tagen vor der Abreise ging es längst nicht mehr nur ums Packen. Es ging darum, Entscheidungen zu treffen, für die ich eigentlich keine Kraft mehr hatte. Was kommt mit? Was bleibt zurück? Und wie verabschiedet man sich von einem Zuhause, wenn dafür plötzlich keine Zeit mehr bleibt? Zwischen Kartons, Handwerkern, eingelagerten Erinnerungen und völlig unerwarteter Hilfe von Menschen, mit denen ich nie gerechnet hätte, hatte ich irgendwann das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Und irgendwo mitten im Staub einer aufgebrochenen Wand wurde mir klar, dass dieser Abschied ganz anders aussah, als ich ihn mir immer vorgestellt hatte.
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Der Abschied, der keiner war – Teil III
Eigentlich wollte ich vor der Abreise nur noch ein paar Dinge erledigen. Das Auto fit machen. Organisieren, was zu organisieren war. Sicherheit schaffen. Stattdessen verwandelten sich plötzlich selbst die simpelsten Alltagsdinge in kleine Hindernisparcours. Eine Tankstelle, die meine Karten nicht akzeptierte. Ein Geldautomat außer Betrieb. Ein Ersatzschlüssel, der plötzlich zum Tagesprojekt wurde. Und irgendwo zwischen Amazon-Retouren, Werkstattbesuchen und Einkaufswagen voller Studentenfutter merkte ich, dass ich längst nicht mehr ruhig dachte — sondern nur noch funktionierte.
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Der Abschied, der keiner war – Teil I
Manchmal beginnt ein Abschied nicht mit einer Entscheidung, sondern mit einem Gefühl. Mit Überforderung. Mit innerer Leere. Mit dem leisen Wunsch, einfach nur noch weg zu wollen. In diesem ersten Teil erzähle ich, warum ich mein altes Leben hinter mir gelassen habe – obwohl es sich lange Zeit nicht wie ein echter Abschied anfühlte. Von Verlust, Erschöpfung, innerem Chaos und dem Moment, in dem plötzlich nichts mehr dort war, was mich noch hielt.
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Der Abschied, der keiner war – Teil II
Die Tage davor Ich dachte immer, es gäbe diesen einen Moment, an dem man merkt: Jetzt verändert sich alles. Bei mir war es keiner. Es waren viele. Zu viele. Und sie kamen nicht nacheinander – sondern gleichzeitig.
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Der Abschied, der keiner war
Die letzten Tage in meinem alten Zuhause fühlten sich nicht wie ein Abschied an.Eher wie ein leises Verschwinden. Auf der einen Seite war ich ganz froh, mich nicht in Ruhe von meinem Haus, welches ich 16 Jahre zuvor gekauft hatte, verabschieden zu können. Zu viele Emotionen wären hochgekommen, die bis heute noch nicht verarbeitet werden konnten. Der plötzliche Tod meiner Ma im Klinikum…mein kleiner geliebter Baci, den ich nach 15 Jahren direkt an meinen Geburtstag gehen lassen musste…und der ebenfalls plötzliche und schreckliche Tod von Lukas, dem Hund meiner verstorbenen Ma erst ein paar Wochen zuvor. Wochenlang lebte ich nur noch im Chaos. Wie sollte ich da noch klare Gedanken…
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Hausverkauf ohne Makler – Teil III: Hereinspaziert!
Als plötzlich die richtigen Menschen vor der Tür standen Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment. Das alte Eingangstor knarzte. Dieses Geräusch kannte Nacho natürlich sofort – und wie immer bellte er los, noch bevor überhaupt jemand an der Haustür angekommen war. Direkt vors Haus fahren konnte man ohnehin nicht. Wer hierher wollte, musste die letzten Meter zu Fuß kommen. Und kurz nachdem das Tor quietschte, hörte ich Schritte draußen. Dann klingelte es. Und schon in den ersten Sekunden, nachdem ich die Tür geöffnet hatte, war da dieses Gefühl: Das könnte passen. Nicht im Sinne von: „Die kaufen das Haus ganz bestimmt.“ Sondern eher: Die verstehen diesen Ort. Und…
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Gesundheit, Umwelt, Demokratie – und dann Silvester?
Es gibt Begriffe, die uns seit Jahren begleiten. Sie tauchen in Reden auf, in Kampagnen, in Verordnungen. „Unsere Gesundheit“. „Unsere Umwelt“. „Unsere Demokratie“. Große Worte. Wichtige Worte. Und dann ist da Silvester. Ein Abend echter Ausnahmezustand Einmal im Jahr gilt plötzlich anderes Recht. Lärm, Feinstaub, Müll, Verletzungen – alles konzentriert auf wenige Stunden. Was an 364 Tagen als Problem gilt, wird für einen Abend zur Tradition erklärt. Ich frage mich: Wie passt das zusammen? Gesundheit – selektiv gedacht Gesundheit ist ein hohes Gut. Zumindest dann, wenn es politisch opportun ist. Wir diskutieren über: Und dann gibt es diese Nacht, in der Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, alte Menschen, Kranke, Traumatisierte und Tiere schlicht…
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Hausverkauf ohne Makler – Teil II: Veröffentlichung, erste Anfragen und mein Bauchgefühl
Ein Klick, der alles verändert Die Webseite stand. Nicht perfekt. Aber fertig genug. Ich hatte tagelang an Texten gefeilt, Plugins getestet, Formulierungen verworfen und mich immer wieder gefragt, ob ich wirklich schon so weit bin. Und, vor allem, ob ich alle nötigen Unterlagen zusammengetragen hatte. Das Energiezertifikat fehlte noch in meiner Sammlung, aber damit hatte ich ja noch Zeit bis zur Besichtigung. Und dann kam dieser Moment, den man nicht mehr zurücknehmen kann: Veröffentlichen. Mit einem Klick wurde aus meinem inneren Projekt plötzlich etwas Öffentliches.Nicht mehr nur mein Haus, meine Gedanken, meine Entscheidungen – sondern etwas, auf das andere reagieren durften. Hatte ich wirklich alles richtig formuliert? Funktionieren alle…
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Abenteuer Zahnarzt – Teil 2b
Sieben auf einen Streich – und kein Happy End in Sicht Also stiefelte ich zu einer Praxis gleich um die Ecke – so nah, dass ich beim Betreten fast über meine eigene Haustür stolperte. Dort erwartete mich eine junge Zahnärztin, frisch aus dem Studium, so motiviert, dass ich fast befürchtete, sie würde gleich durch die Decke springen. Sie war unglaublich nett, nahm sich viel Zeit und erklärte mir jedes Detail auf den Röntgenbildern, als würde sie ein Kunstwerk analysieren. Erstmal klärte sie mich auf, dass die Ränder meiner verblockten Kronen viel zu grob gearbeitet waren – eine Katastrophe für die Mundhygiene.Dann kam die nächste Ansage: Verblockte Kronen seien ohnehin keine…

















